Themen-Telegramm November 2018

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Das ABC des Rechts - zu den Themen:

Baukindergeld

Das Baukindergeld ist eingeführt. Mit ihm soll der „Ersterwerb von selbstgenutzten Wohnimmobilien und Wohnungen für Familien mit Kindern und Alleinerziehende“ gefördert werden. Konkret gefördert wird „Der erstmalige Neubau oder Erwerb von Wohneigentum zur Selbstnutzung in Deutschland“. Unter Ersterwerb ist der „Erstmalige Kauf oder Neubau“ zu verstehen. Daraus ergibt sich, dass der klassische Übergabevertrag, mit dem Immobilieneigentum an ein Kind unter Einräumung eines Wohnungsrechts und monatlicher Geldleistung an die übergebenden Eltern, nicht dem Förderzweck unterliegt. Im Rahmen der Nachfolgeplanung ist daher zukünftig zu prüfen, inwieweit gleichwertige Gegenleistungen, welcher Art auch immer, an die Eltern zu erbringen sind, wenn der Erwerber das Baukindergeld erhalten möchte. - weiterlesen - 

Das Merkblatt der KfW zum Baukindergeld finden sie auf meiner Webseite www.anwalt-kestler.de.


Bestattungsrecht

Die nächsten Familienangehörigen, etwa Ehegatte, Kinder und Eltern des Verstorbenen, haben für dessen Bestattung zu sorgen. Der Erbe als solcher ist dazu nicht verpflichtet. Die Bestattungspflicht ist kein vererbliches Recht, sondern die Konsequenz des Verwandtschaftsverhältnisses zum Verstorbenen. Nicht aus der Pflicht zur Bestattung, sondern aus dem Recht der Totenfürsorge, das ebenfalls bei den nächsten Angehörigen liegt, ergibt sich, wie die Beisetzung durchgeführt wird. Folglich entscheiden diejenigen aus der Familie über Art und Umfang der Bestattung, die auch deren Kosten tragen. Bei der Wahl der Bestattung ist stets der Wille des Verstorbenen zu achten und zu befolgen. Nicht immer kann in der gebotenen Eile der zur Bestattung verpflichtete Angehörige rechtssicher bestimmt werden. Selbst wenn dies der Fall sein sollte, ist unsicher, ob der Betreffende auch willens und etwa finanziell in der Lage ist, die Bestattung durchzuführen. Schnell kann es daher zu Unstimmigkeiten unter den Angehörigen über Kosten und Modalitäten der Beisetzung kommen, aber auch darum, wer die Grabpflege langfristig übernimmt. Deshalb ist es sinnvoll, eine Vorsorgevollmacht zu erstellen, die über den Tod hinaus gilt und darin die gewünschten Modalitäten der eigenen Bestattung zu benennen. Der Bevollmächtigte, dem das Recht der Totenfürsorge übertragen ist, kann dann die Bestattung nach den Wünschen des Vollmachtgebers bzw. Erblassers rechtsicher durchführen.

Tipp für den Bevollmächtigten

Seit Februar 2018 erscheint monatlich ein "Tipp für den Bevollmächtigten". Alle bisher erschienenen Tipps können Sie auch auf meiner Webseite nachlesen.


Eine Vollmacht über den Tod hinaus?

Wenn die Vollmacht über den Tod hinaus gilt und auch das Recht der Totenfürsorge umfasst, kann der Bevollmächtigte die Bestattung des verstorbenen Vollmachtgebers veranlassen. Dabei sind Wünsche und Vorgaben des Verstorbenen verbindlich zu beachten. Der Vollmachtnehmer sollte ermitteln, ob der Verstorbenen bereits selbst zu Lebzeiten einen Bestattungsvorsorgevertrag abgeschlossen hatte und in diesem Fall das entsprechende Bestattungsinstitut benachrichtigen.
Zur Begleichung der entstehenden Kosten sollte er auch herausfinden, ob eine Sterbeversicherung besteht und diese ebenfalls von dem Todesfall in Kenntnis setzen durch Übersendung einer Sterbeurkunde.


Vorträge im November

Seit Jahren ist es mir ein besonderes Anliegen, in meinen Vorträgen die Öffentlichkeit über erbrechtliche Themen zu informieren. Ich stelle typische Situationen dar und zeige verschiedene Lösungsmöglichkeiten auf, beantworte Fragen und kläre über Missverständnisse auf. Auch im Dezember darf ich Ihnen wieder Vorträge rund um das Thema Erbrecht und Nachfolgeplanung anbieten:

Thema: Plötzlich Pfegefall - verdrängen oder vorsorgen? am 12. November in Schwandorf.
Thema: Liebe ist ... dass am Ende nichts schiefgeht! am 14. November in Rötz

Ich freue mich auf Ihren Besuch!

Sie sind ein Verein oder eine Organisation und haben selbst Interesse einen Vortrag zu veranstalten? Kein Problem! Bitte wenden Sie sich an meine zuständige Mitarbeiterin, Kathrin Schlesius.

Demenz verstehen - AOK Kinotour

Am Montag, den 19. November 2018 nehme ich an der Expertenrunde zum Thema "Demenz verstehen", organisiert von der AOK in Zusammenarbeit mit Deutsche Alzheimer Gesellschaft Landesverband Bayern e.V., im Cine-World Cham teil, welche im Anschluss an den Film "Vergiss mein nicht" stattfindet.

Demenz schreitet im Verborgenen voran. In Deutschland sind 1,6 Millionen, landesweit mehr als 240.000 Menschen an Demenz erkrankt. Bei den über 65-Jährigen ist jeder Zehnte betroffen.

Gerade in dieser für Betroffene und deren Angehörige schweren Situation ist es umso wichtiger, dass diese "ihre Dinge" im Vorfeld geregelt haben wie zum Beispiel durch die Erstellung einer Vorsorgevollmacht. Ohne Vollmachten entscheiden und handeln unter Umständen Fremde zum Beispiel in den Bereichen Gesundheit, Finanzen, Behörden, Post und bei Selbstständigen sogar im Geschäft.

Hier kostenfreies Kinoticket sichern!


Unser Investment für ein besseres Klima

Durch die Konzentration der Treibhausgase in der Atmosphäre ändert sich das Klima auf der Erde unaufhaltsam. Klimaschutz ist deshalb eine der wichtigsten Aufgaben für unsere Gesellschaft, um den Erhalt unserer Erde und die Zukunft nachfolgender Generationen zu sichern. Dabei ist jeder aufgefordert mitzuhelfen. Auch wir als Anwaltskanzlei wollen unseren Teil dazu beitragen. Deshalb pflanzen wir Bäume in Paraguay, um den Regenwald vor der Abholzung zu schützen.

  • Jeder von uns gepflanzte Baum gleicht klimaschädliches CO2 aus.
  • Für jede Tonne CO2, die meine Kanzlei verursacht, pflanzen wir zwei Bäume.

Als Fachanwältin für Erbrecht plane ich nicht nur eine rechtsichere Nachfolge für meine Mandanten, sondern versuche mit dem Investment auch den Erhalt der Erde für die nachfolgende Generation zu sichern.


Praktikant

Herr Martin Schindler, Schüler an der FOS in Cham absolviert derzeit ein mehrwöchiges Praktikum von Oktober 2018 bis Januar 2019 im Blockverfahren in meiner Kanzlei. 

In eigener Sache

Vom 20. bis 23. November befinde ich mich im Urlaub. Meine Mitarbeiterinnen stehen Ihnen auch in dieser Zeit für organisatorische Fragen und zur Terminsvereinbarung gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Elke Kestler
Fachanwältin für Erbrecht



Kanzlei für Erbrecht
Elke Kestler
Büro Waldmünchen
Obere Bräuhausstraße 1
93449 Waldmünchen
Tel: 09972 3003690
Büro Cham
Hafnerstraße 19
93413 Cham
Tel: 09971 7644862
Büro Bad Kötzting
Metzstraße 12
93444 Bad Kötzting
Telefon: 09941 9552877

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