Themen-Telegramm Februar 2020

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Organspende und Patientenverfügung

Trotz leicht steigender Spenderzahlen sterben leider immer noch viele Patienten, bevor sie das lebensrettende Organ erhalten. Und das, obwohl die große Mehrheit der Deutschen Umfragen zufolge ihre Organe im Todesfall spenden würde.

Wichtig ist es, sich über seine eigene Einstellung zur Organspende im Klaren zu sein und diese Entscheidung auch zu kommunizieren. Die vor wenigen Tagen beschlossenen Änderungen zum Transplantationsgesetz beinhalten keine grundlegende Änderung der bis dahin geltenden Rechtslage. Das eingeführte Organspende-Melderegister wird frühestens in zwei Jahren zur Verfügung stehen. Auch dessen Umsetzung könnte in der Praxis zu Problemen führen: sollten nämlich Ärzte erst auf die Registerdaten zugreifen dürfen, wenn der Hirntod des Patienten festgestellt ist, würde dies bedeuten, dass lediglich auf den Verdacht einer Organspendebereitschaft hin Intensivmedizin betrieben werden würde.

Insbesondere für Sterbende ohne Patientenverfügung und ohne Organspendeausweis würde das unter Umständen bedeuten, dass bei einem 'Nein' des Patienten zur Organspende lebenserhaltende Maßnahmen ohne ein Einverständnis des Patienten und seiner Angehörigen durchgeführt werden würden. Die Deutsche Stiftung Organtransplantation rät deshalb: „Wer seine Organe nach dem Tod spenden möchte, um anderen Patienten zu helfen, sollte in seiner Patientenverfügung gerade zu diesem Punkt eindeutige Angaben machen, um der Organspende den Vorrang vor dem Abbruch von intensivmedizinischen Maßnahmen einzuräumen.“

Überlassen Sie deshalb diese weitreichende Entscheidung nicht Ihren Angehörigen, sondern legen Ihren Willen selbst schriftlich fest. Gerne unterstütze ich Sie bei der Erstellung Ihrer Patientenverfügung. Wer zusätzlich eine Vorsorgevollmacht erstellt, kann sicher sein, dass er in allen gesundheitlichen Belangen Ärzten und Krankenhäusern gegenüber von der Person seiner Wahl rechtssicher vertreten wird.

Weitere Informationen und Entscheidungshilfen zur Organspende finden Sie hier.


Vorträge im Februar und März

Seit Jahren ist es mir ein besonderes Anliegen, in meinen Vorträgen die Öffentlichkeit über erbrechtliche Themen zu informieren. Ich stelle typische Situationen dar und zeige verschiedene Lösungsmöglichkeiten auf, beantworte Fragen und kläre über Missverständnisse auf.

Wie vielen von Ihnen sicherlich bekannt ist, hat sich die VHS Waldmünchen-Rötz aufgelöst. Das Mehrgenerationenhaus Waldmünchen bietet jedoch nach wie vor meine Vorträge an, ich freue mich ganz besonders, dass die langjährige Zusammenarbeit dort mit Frau Nock und ihrem Team weitergeht und ich Ihnen weiterhin Vorträge rund um das Thema Erbrecht und Nachfolgeplanung anbieten kann:

Thema: Berliner Testament - sinnvoll oder gefährlich? am 10. Februar in Rötz
Thema: "Plötzlich und unerwartet verstarb..." was nun? am 02. März in Cham
Thema: Liebe ist... wenn man die richtige Vorsorge trifft! am 09. März in Waldmünchen
Thema: Mein letzter Wille geschehe - wirklich? am 18. März in Bad Kötzting

Ich freue mich auf Ihren Besuch!

Sie sind ein Verein oder eine Organisation und haben selbst Interesse einen Vortrag zu veranstalten? Kein Problem! Bitte wenden Sie sich an meine zuständige Mitarbeiterin, Alexandra Burkhard.

Urlaub





Am Rosenmontag und Faschingsdienst ist meine Kanzlei wegen Betriebsurlaub geschlossen.

Ich wünsche Ihnen eine närrische Faschingszeit!
Vom 03. März bis 06. März befinde ich mich im Urlaub. Meine Mitarbeiterinnen stehen Ihnen für organisatorische Fragen und zur Terminsvereinbarung gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Elke Kestler
Fachanwältin für Erbrecht



Kanzlei für Erbrecht
Elke Kestler
Büro Waldmünchen
Obere Bräuhausstraße 1
93449 Waldmünchen
Tel: 09972 3003690
Büro Cham
Hafnerstraße 19
93413 Cham
Tel: 09971 7644862
Büro Bad Kötzting
Metzstraße 12
93444 Bad Kötzting
Telefon: 09941 9552877

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